Rush - Band: Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart

Die Band

Geddy Lee von Rush

GEDDY LEE: Bass, Vocals, Synthesizers

Geddy Lee wurde am 29.07.1953 als Gary Lee Weinrib in Willowdale (Ontario) geboren und ist dort auch aufgewachsen. Er ist Sohn polnischer Einwanderer. Den Namen "Geddy" verdankt er seiner Mutter, denn die sprach "Gary" mit einem derart scharfen Akzent aus, dass es wie "Geddy" klang.

Im November 2000 ist sein Soloalbum "My Favorite Headache" erschienen. Geddy Lee hat bereits für andere Bands als Produzent fungiert. Seine Vorbilder als Bassist sind John Entwistle, Chris Squire und Jack Bruce.

Geddy ist verheiratet und Vater eines erwachsenen Sohnes sowie einer erwachsenen Tochter. Seine persönlichen Interessen sind Tennis, Baseball und Kunst. Als Weinsammler unternimmt er jährliche Reisen nach Frankreich, wo er hochwertigen Wein und dazu passenden Käse genießt. Seinen Wohnsitz hat Geddy außerhalb von Toronto.

Alex Lifeson von Rush

ALEX LIFESON: Electric and Acoustic Guitars, Synthesizers

Alex Lifeson wurde am 27.08.1953 in Fernie (British Columbia) als Alex Zivojinovich geboren. Er ist Sohn jugoslawischer Einwanderer und sein ursprünglicher Nachname heißt auf Englisch übersetzt Lifeson.

Er hat mit 12 Jahren angefangen Gitarre zu spielen. Sein Vater schenkte ihm das Instrument zu Weihnachten und erlöste ihn damit von den seinen bis dato wenig begeisterten Versuchen Bratsche zu lernen. Das Gitarrespielen hat Alex Lifeson sich weitgehend selbst beigebracht. Seine frühen Vorbilder als Gitarristen sind Eric Clapton, Jeff Beck, Jimi Hendrix und Jimmy Page. Als spätere Einflüsse nennt er Paco De Lucia, Allan Holdsworth, Edward Van Halen, Andy Summers und Rory Gallagher. Im Januar 1996 ist sein Soloalbum "Victor" erschienen.

Alex ist verheiratet und hat 2 erwachsene Söhne. Er ist begeisterter Hobby-Koch und betätigt sich als Kunstmaler. Seine favorisierten Sportarten sind Golf und Tennis. Alex besitzt einen Pilotenschein und ist in Toronto Mitinhaber des Clubs "The Orbit Room".

Neil Peart von Rush

NEIL PEART: Drums and Percussion

Neil Peart wurde am 12.09.1952 in Hamilton (Ontario) geboren und ist in St. Catharines aufgewachsen. Den ersten Schlagzeugunterricht bekam Neil von seinen Eltern zum 13. Geburtstag geschenkt. Er spielte später auf seinem eigenen Schlagzeug die Hits nach, die er aus dem Radio kannte. Dieses war natürlich für einen ambitionierten Musiker wie Neil sehr unbefriedigend, so dass er Anfang der 70er Jahre nach England zog, um professionell Musik zu betreiben. Er jobbte nebenbei als Verkäufer in einem Shop auf der Carneby Street in London. Letztendlich hatte sich die Situation für ihn dort nicht so entwickelt, wie er sich das erhofft hatte. Neil Peart kehrte desillusioniert nach Kanada zurück und arbeitete zunächst in der Landmaschinenteile-Firma seines Vaters mit. Im Juli 1974 wurde er Mitglied von Rush und ersetzte den ersten Schlagzeuger John Rutsey.

Seine Vorbilder als Schlagzeuger sind Keith Moon, John Bonham, Bill Bruford und Buddy Rich. Für den zuletzt erwähnten Musiker hat er als Produzent die zwei Tribut-Alben "Burning For Buddy" (1994 und 1997) veröffentlicht. Neil Peart hat im April 2002 die Schlagzeug-Lehr-DVD "A Work In Progress" herausgebracht. Im Dezember 2005 ist die Nachfolge-DVD "Anatomy Of A Drum Solo" erschienen. Im Januar 2011 wurde seine DVD "Fire On Ice: The Making Of The Hockey Theme" (Doku) veröffentlicht. Im Oktober 2011 ist die dritte Lehr-DVD "Taking Center Stage: A Lifetime Of Live Performance" in die Läden gekommen.

Die erste Tochter von Neil kam im August 1997 bei einem Autounfall ums Leben und seine erste Frau starb im Juni 1998 an Brustkrebs. Im September 2000 hat er wieder geheiratet und im August 2009 ist er erneut Vater einer Tochter geworden. Neil Peart ist sehr belesen und viele der von ihm verfassten Songtexte rekurieren auf der von ihm rezipierten Literatur. Er hat bereits eigene Bücher und Essays geschrieben, die insbesondere von seinen Erfahrungen als Globetrotter und Motorradfahrer inspiriert wurden.

 

Geddy Lee und Alex Lifeson komponieren die Musik, während Neil Peart die Texte schreibt.